Regionalplan // Landschaftsrahmenplan

Durch die Festlegung von Freiräumen in Grünzügen und Grünzäsuren sowie weiteren schutzbedürftigen Bereichen schafft der Regionalplan eine klare Trennung zwischen Siedlungen und Landschaft. Bei ihrer Gestaltung berücksichtigt er Belange von Natur und Umwelt, Tieren und Pflanzen, Wasser, Luft und Boden. In diesem zusammenhängenden Netz von landschaftlichen Ausgleichsräumen werden die vielfältigen Ansprüche an die Natur, etwa durch Land- und Forstwirtschaft, durch Rohstoffabbau, aber auch durch Tourismus, Erholung und Freizeitaktivitäten in Einklang gebracht. Die fachliche Grundlage dieser ökologischen Komponente ist der Landschaftsrahmenplan für die Region.

Die Region Ostwürttemberg ist gemäß dem Naturschutzgesetz Baden-Württembergs verpflichtet, einen Landschaftsrahmenplan aufzustellen und entsprechend der Entwicklung fortzuschreiben. Landschaftsrahmenpläne sind eigenständige Fachpläne bzw. Instrumente der Landschaftsplanung auf regionaler Ebene. Sie stellen Bestandsanalysen sowie Ziele und erforderlichen Maßnahmen für den Schutz und die Entwicklung der Natur und Landschaft im Maßstab 1:100.000 dar.

Aussagen der Landschaftsrahmenpläne entfalten keine unmittelbare Rechtswirkung. Sie sollten aber, soweit erforderlich und geeignet, in den Regionalpläne aufgenommen werden. Insoweit stellen sie eine wesentliche Grundlage für die Freiraumfestlegungen im Regionalplan sowie eine wichtige Grundlage für die strategische Umweltprüfung des Regionalplans dar.

Im ersten Teil des Landschaftsrahmenplan Ostwürttembergs, der Ende 2018 abgeschlossen wurde, gibt es eine Bestandsanalyse sowie Erhaltungs-, Entwicklungs- und Wiederherstellungsziele der Schutzgüter Boden, Wasser, Klima und Luft, Landschaftsbild, Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen, Kulturgüter und sonstige Sachgüter sowie Pflanzen, Tiere und biologische Vielfalt. Abschließend dient ein landschaftsbezogenes Leitbild, eine Vision von Natur und Landschaft für die Region zu skizzieren. Die Analysekarten sowie eine Broschüre dieses ersten Teils stehen unten.

Im zweiten Teil des Landschaftsrahmenplan Ostwürttembergs ist das seit März 2020 weitestgehend abgeschlossene Handlungsprogramm ausgelegt. Das Handlungsprogramm konkretisiert die Ziele des ersten Teils auf ihren Charakter und entsprechenden Maßnahmen, mit zugeordneten Flächenkulissen und räumlichen Darstellungen. Diese sind im Entwicklungskonzept des Handlungsprogramms zu finden. Außerdem enthält das Handlungsprogramm Vertiefungsmodule zum regionalen Biotopverbund und zum regionalen Kompensationskonzept (s. Karten unten).

Grundlagen, Analyse und Leitbild

Karte 1.1 Realnutzung

Karte 1.2 Kulturlandschaftsräume

Karte 1.3 Schutzgebiete

Karte 2.1 Mensch, Freizeit, Erholung

Karte 2.2 Mensch, Erholungsräume

Karte 3.1 Historische Kulturlandschaftsräume

Karte 4.1 Landschaft, Vielfalt

Karte 4.2 Landschaft, Leistungs- und Funktionsfähigkeit

Karte 5.1 Pflanzen und Tiere, biologische Vielfalt

Karte 5.2 Pflanzen und Tiere, biologische Vielfalt, Leistungs- und Funktionsfähigkeit

Karte 5.3 Pflanzen und Tiere, biologische Vielfalt, Biotopkomplexe

Karte 6.1 Boden, Vielfalt

Karte 6.2 Boden, Leistungs- und Funktionsfähigkeit

Karte 7.1 Oberflächenwasser, Vielfalt

Karte 7.2 Oberflächenwasser, Leistungs- und Funktionsfähigkeit

Karte 7.3 Grundwasser, Vielfalt

Karte 7.4 Grundwasser, Leistungs- und Funktionsfähigkeit

Karte 8.1 Klima, Vielfalt

Karte 8.2 Klima, Leistungs- und Funktionsfähigkeit

Karte 9 Projekte

Der erste Band der begleitenden Broschüre zum Landschaftsrahmenplan der Region Ostwürttemberg ist erschienen. Sie können die Broschüre hier herunterladen: Broschüre LRP Bd. 1

Handlungsprogramm

Karte Modul A Landschaftsplanerisches Entwicklungskonzept

Karte Modul B Biotopverbund trockener Standorte

Karte Modul B Biotopverbund feuchter Standorte

Karte Modul B Biotopverbund mittlerer Standorte

Karte Modul B Wildtierkorridore

Karte Modul C Kompensationskonzept

 

 

News

01.03.2021

Rems- und Obere Jagstbahn für Förderung angemeldet

01.03.2021

Regionalverband stellt Weichen für künftigen Regionalplan

17.02.2021

Planungsausschuss am 24.02.2021


7. Änderung des Regionalplans 2010 Ostwürttemberg „Gewerbegebiet Im Riegel“, Neresheim;

rechtskräftig seit dem 07.02.2020.

8. Änderung des Regionalplans 2010 Ostwürttemberg "Giengener Industriepark A7 (GIP A7)", Giengen a. d. Brenz;

rechtskräftig seit dem 13.03.2020.

Die Unterlagen der Regionalplanänderungen zur öffentlichen Einsicht finden Sie hier.