Verkehrswende im Regionalplan

Ostwürttemberg stärkt seine Mobilitätsgrundlagen

Der Regionalverband Ostwürttemberg entwickelt im Modellprojekt „Verkehrswende im Regionalplan“ eine belastbare Grundlage für die künftige Verkehrs- und Siedlungsentwicklung in der Region. Ziel ist es, die Verkehrsplanung enger an die realen Pendelströme, Wirtschaftsstandorte und Siedlungsstrukturen anzubinden und damit Planungssicherheit für Kommunen, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.

Als fachliche Basis wird das Landesverkehrsmodell genutzt und für Ostwürttemberg regional verfeinert. So lassen sich Verkehrsströme, Erreichbarkeiten, die Entwicklung von Wohn- und Gewerbeflächen sowie bestehende Infrastrukturprojekte besser zusammenführen und in die Fortschreibung des Regionalplans 2035 integrieren. Dadurch können Investitionen in Straße, Schiene und ÖPNV zielgerichteter vorbereitet und bewertet werden.

Im Projekt arbeiten Regionalverband, Landkreise, Städte und weitere Partner eng zusammen. Neben der modellgestützten Analyse stehen der Austausch mit den kommunalen Ebenen, die Beteiligung relevanter Akteure und die Erprobung geeigneter Methoden im Mittelpunkt. Auf diese Weise entstehen konkrete, praxisnahe Planungsimpulse, die zu einer leistungsfähigen, verlässlichen und zukunftsfesten Mobilität in Ostwürttemberg beitragen.