Der Regionalverband Ostwürttemberg startet mit „Ostwürttemberg VernEEtzt 2.0“ einen gemeinsamen regionalen Prozess zur strategischen Weiterentwicklung der Energiewende. Ziel ist es, erneuerbare Energien, Netze, Speicher, Wasserstoff und Wärmeversorgung stärker zusammenzudenken und die unterschiedlichen Planungen und Aktivitäten in der Region besser miteinander zu verzahnen.
Das Projekt wird im Bundesprogramm „Strategische Regionalentwicklung (RegioStrat)“ mit 450.000 Euro gefördert. Gemeinsam mit dem Ostalbkreis, dem Landkreis Heidenheim, der IHK Ostwürttemberg und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO) möchte der Regionalverband die vorhandenen Kompetenzen bündeln und tragfähige Lösungsansätze für die kommenden Jahre entwickeln.
Regionale Abstimmung stärken
Der Ausbau erneuerbarer Energien, steigende Energiebedarfe und neue Anforderungen an die Netzinfrastruktur erhöhen den Abstimmungsbedarf in der Region. Gleichzeitig bestehen große Chancen für Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen.
Kernstück des Projekts ist das neue Forum Ostwürttemberg VernEEtzt. Es soll Kommunen, Infrastrukturbetreiber, Unternehmen, Fachinstitutionen, Verbände, Wissenschaft und Verwaltung dauerhaft miteinander vernetzen. Gemeinsam sollen relevante Entwicklungen frühzeitig abgestimmt, fachliche Perspektiven zusammengeführt und konkrete Handlungsschwerpunkte für die Region herausgearbeitet werden.
Gemeinsame Datenbasis schaffen
Eine zentrale Grundlage bildet der Aufbau einer digitalen Energielandkarte. Sie soll Informationen zu erneuerbaren Energien, Energiebedarfen, Netzen, Speichern, Wärmeversorgung und laufenden Projekten räumlich zusammenführen und damit eine fundierte Entscheidungsgrundlage schaffen.
Ergänzend sind fachliche Grundlagenanalysen vorgesehen, unter anderem zu regionalen Potenzialen und Bedarfen, zur Netzinfrastruktur sowie zu Flexibilitäts- und Sektorkopplungsoptionen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, geeignete Projekte zu identifizieren, Synergien zu nutzen und Doppelstrukturen zu vermeiden.
Lösungen praktisch erproben
In Pilotkommunen sollen integrierte Ansätze anschließend praktisch erprobt und für weitere Städte und Gemeinden nutzbar gemacht werden. Begleitend wird eine Kommunikations- und Beteiligungsstrategie entwickelt, um die Transformation transparent zu gestalten und die unterschiedlichen Perspektiven in der Region einzubeziehen.
Mit „Ostwürttemberg VernEEtzt 2.0“ entsteht damit ein langfristig angelegter Prozess, der bestehende regionale Aktivitäten zusammenführt und die Energiewende in Ostwürttemberg koordiniert, datenbasiert und praxisnah voranbringen soll.
?php>
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen