23. Oktober 2026

Ostwürttemberg VernEEtzt 2.0 – Fachliche Grundlagen und regionale Zusammenarbeit nehmen Fahrt auf

Die Arbeiten am Projekt „Ostwürttemberg VernEEtzt 2.0“ schreiten voran: Eine laufende Studie untersucht Möglichkeiten zur netzdienlichen Integration von Energiespeichern. Gleichzeitig beginnt die fachliche Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen des Forums Ostwürttemberg VernEEtzt.

Arbeitsgruppen starten in die fachliche Zusammenarbeit

Mit der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe 1 „Infrastruktur, Netze und Genehmigungsprozesse“ ist die nächste Projektphase angelaufen. Im Mittelpunkt standen die räumliche Koordination von Energieinfrastrukturen, die Verfügbarkeit relevanter Daten sowie Möglichkeiten, Netzengpässe und Standortkonflikte frühzeitig zu erkennen. Auch bestehende Genehmigungs- und Abstimmungsprozesse sowie Unterstützungsbedarfe der Kommunen wurden thematisiert.

Die Arbeitsgruppen bringen unterschiedliche Akteure aus Kommunen, Wirtschaft, Energieinfrastruktur und Fachinstitutionen zusammen. Ziel ist es, Wissen zu bündeln, gemeinsame Fragestellungen zu konkretisieren und praxisorientierte Lösungsansätze zu entwickeln.

H2-Wandel-Studie untersucht Potenziale netzdienlicher Speicher

Eine wichtige fachliche Grundlage bildet die von H2-Wandel e. V. getragene Studie „Netzdienliche Energiespeicher zur Unterstützung des Netzausbaus in der Region Ostwürttemberg“. Unter Beteiligung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und des Instituts für Energieübertragung und Hochspannungstechnik (IEH) der Universität Stuttgart werden mögliche Netzengpässe im Netzgebiet der Netze ODR untersucht. Im Fokus stehen dabei unter anderem Batteriespeicher und Wasserstofflösungen mit Rückverstromung.

Die Ergebnisse sollen aufzeigen, unter welchen Voraussetzungen Speicher den Netzausbau ergänzen und zur Entlastung der Netze beitragen können. Sie liefern zugleich wichtige Erkenntnisse für die digitale Energielandkarte und die weitere Projektarbeit.

Die Erkenntnisse aus den Arbeitsgruppen und den fachlichen Untersuchungen fließen schrittweise in die Weiterentwicklung der digitalen Energielandkarte ein. So verbindet „Ostwürttemberg VernEEtzt 2.0“ die fachliche Analyse mit dem regionalen Austausch, um Energieinfrastrukturen, Bedarfe und Potenziale in Ostwürttemberg besser aufeinander abzustimmen.