Mobilitätspakt Aalen - Heidenheim

Der Raum an der Landesentwicklungsachse zwischen Aalen und Heidenheim hat sich in den vergangenen Jahrzehnten hervorragend zu einer Industrieachse entwickelt. Der Raum beherbergt eine Vielzahl weltweit aufgestellter Unternehmen, gut ausgestatteter Gemeinden und Städte, die oberzentrale Funktionen für die Region Ostwürttemberg übernehmen. Ausgehend von den ca. 80.000 Arbeitsplätzen in diesem Raum werden in den kommenden Jahren weitere Arbeitsplätze entstehen, auf der Achse pendeln täglich ca. 72.000 Ein- und Auspendler zwischen ihrem Wohnort und Arbeitsort.

Die Mobilitätsinfrastruktur ist mit der B19, der A7 und der Brenzbahn noch leistungsfähig, jedoch inzwischen an ihren Leistungsgrenzen angelangt. Der Kraftfahrzeugverkehr nimmt zu, ebenso die Fahrgäste auf der Brenzbahn. Ausgelöst durch die zu erwartenden und angekündigten Unternehmenserweiterungen und Neuansiedlungen, durch die prognostizierte starke Zunahme des Güter- und Personenverkehrs auf der B19, der A7 und auf der Brenzbahn und nicht zuletzt durch die schwierige Verknüpfung der Tallage mit der A7 sowie durch die Planungen für einen teilweise zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Brenzbahn haben sich auf Initiative des Ostalbkreises die beiden Landkreise, die Städte und Gemeinden an der Industrieachse sowie das Verkehrsministeriums des Landes Baden-Württemberg und der Regionalverband darauf verständigt, einen Mobilitätspakt für diesen Lebens- und Wirtschaftsraum zu gründen.

© Regionalverband Ostwürttemberg

Mit dem Mobilitätspakt soll das Ziel verfolgt werden, den Raum als zentralen und wichtigen Wohn- und Arbeitsort Ostwürttembergs besser an die Region und die Räume darüber hinaus anzubinden, seine Anziehungskraft für die Menschen zu erhöhen und für potentielle Arbeitgeber attraktiver zu machen und dazu durch infrastrukturelle und Mobilitätslösungen zu durchdachten, integrativ gestalteten Lösungen zu kommen. Die Lösungsansätze des Mobilitätspaktes sollen längerfristig angelegt werden, da es gilt, die Entwicklungen und Herausforderungen über einen längeren Zeitraum in der Zukunft aufzunehmen. Daher soll der Pakt kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen umfassen. Dabei sollen über den bloßen Erhalt und Ausbau der bestehenden Infrastrukturen hinaus mehr und neue Projekte entwickelt werden, die die verkehrlichen Herausforderungen der Zukunft aufnehmen. Es geht also nicht allein darum, mehr und bessere Straßen zu bauen, sondern es geht darum, die verkehrlichen Herausforderungen durch einen Mix aus zukunftsgerichteten Mobilitätsformen, bestehend aus dem Ausbau der Straßen- und Radwegeinfrastruktur, eines besser verknüpften ÖPNV und Maßnahmen der Unternehmen für betriebliches Mobilitätsmanagement zusammen zu betrachten und voranzubringen. Im Zusammenhang mit den ÖPNV-Maßnahmen muss auch der Ausbau und die Elektrifizierung der Brenzbahn und gegebenenfalls die Einrichtung zusätzlicher Haltepunkte vorangebracht werden ebenso wie eine bessere Anbindung des Talraumes an die A7.

Durch den verkehrsträgerübergreifenden und vernetzenden Ansatz und die Berücksichtigung modernen Kommunikationstechnologien sowie die interkommunale und kooperative Umsetzungsstrategie wird ein Grundstein für einen neuen Schulterschluss im Raum Aalen-Heidenheim an einer wichtigen Landesentwick-lungsachse gelegt. Der Regionalverband Ostwürttemberg wird sich in dieses Zukunftskonzept aktiv mit seinen planerischen Kompetenzen auch im Hinblick auf die Fortschreibung des Regionalplans und mit seinen Erfahrungen in regionalen Entwicklungsprojekten einbringen.

 

News: Mobilitätspakt AA-HDH startet mit Unterzeichnung

 

Die Partner des Mobilitätspaktes:

Hier gelangen Sie offiziellen Website www.aa-hdh.mobilitaetspakt-bw.de

 

 

 

 

 

 

 

 

News

26.11.2020

Verbandsversammlung am 04.12.2020

02.11.2020

Mobilitätspakt AA-HDH startet mit Unterzeichnung

15.10.2020

Verbandsversammlung und gemeinsame Sitzung mit den Mitgliedern des Mobilitätspaktes Aalen-Heidenheim am 21.10.2020

21.09.2020

Regionales Fahrdiensttreffen und Beteiligung am Aktionstag für Nachhaltigkeit

10.08.2020

Auftaktveranstaltungen des ISTER Projekts


7. Änderung des Regionalplans 2010 Ostwürttemberg „Gewerbegebiet Im Riegel“, Neresheim;

rechtskräftig seit dem 07.02.2020.

8. Änderung des Regionalplans 2010 Ostwürttemberg "Giengener Industriepark A7 (GIP A7)", Giengen a. d. Brenz;

rechtskräftig seit dem 13.03.2020.

Die Unterlagen der Regionalplanänderungen zur öffentlichen Einsicht finden Sie hier.