ISTER - Römische Routen

Das Römische Kulturerbe im Donauraum ist in den letzten Jahren aufgewertet worden, jedoch unterschiedlich intensiv und nur lokal bzw. punktuell. Das Potenzial der Einbeziehung dieses Erbes in nachhaltige lokale und regionale Entwicklungsprozesse bleibt insbesondere auf der grenzüberschreitenden internationalen Ebene bei weiten unausgeschöpft.

Das Ziel des ISTER-Projekts ist es also, das alte Römische Straßen- und Siedlungsnetz entlang der Donau (wieder) zu entdecken bzw. zu beleben und dieses in eine gemeinsame öko-kulturelle Route zu integrieren. 

Die geplante Projektaktivitäten werden auf den 3 Handlungsfeldern durchgeführt (siehe Grafik)

Erstens setzt nachhaltige Nutzung des kulturellen Römischen Erbes das geschärfte Bewusstsein voraus, dass dieses Erbe bis heute eine erhebliche identitätsstiftende Rolle insbesondere auf der lokalen Ebene spielt. Infolge der Schutz- und Restaurationsmaßnahmen wird dieses Erbe sichtbarer und deswegen wahrnehm- und erlebbar. Das lässt was Aufbewahrung und touristische und kulturelle Nutzung miteinander vereinbaren. Aber auch auf der regionalen und internationalen Ebene lässt die gemeinsame Römische Geschichte zahlreiche Gemeinsamkeiten von Großbritannien bis zum Schwarzen Meer und darüber hinausfinden und erleben. Dies eröffnet weite Perspektiven der zukünftigen Zusammenarbeit.    

Zweitens muss die angesprochene touristische und kulturelle Nutzung durch stärkere Verbindung mit den anderen Wirtschaftsbranchen intensiviert werden. Dafür ist wiederum stärkere Verknüpfung des materiellen Erbes (Reste alter Siedlungen, militärische Anlagen, Straßen und Routen, etc.) mit dem immateriellen, nämlich dem vorhandenen Wissen über die Römische Geschichte notwendig. Wird eine solche funktionale Integration erfolgen, dann können erweiterte und deswegen attraktivere touristisch kulturelle Angebote vor Ort zur neuen Wertschöpfung beitragen. Vielversprechend ist in diesem Zusammenhang die internationale Dimension solcher Prozesse.

Um dies zu realisieren ist drittens eine Bündelung von Fachwissen, kreativen Ideen, Geschäftsvisionen, administrativen Entscheidungsbefugnissen usw. im Rahmen einer breiten Zusammenarbeit und Kooperation vonnöten. Eine stabile Governance-Struktur, die einerseits lokale, regionale und internationale Ebene verbinden und anderseits einzelne Entwicklungsprogramme aufeinander abstimmen würde, könnte der Institutionalisierung der langfristigen nachhaltigen Nutzung des Römischen Erbe insgesamt im Donauraum und insbesondere in Ostwürttemberg dienen. 

News

01.12.2021

ISTER International Best Practices Awards

11.11.2021

Metropolexpress in Ostwürttemberg

29.10.2021

Verkehrswende auf der Rems-, Murr- und Oberen Jagstbahn

01.10.2021

Logistikkongress am 19.11.2021 in Heidenheim


7. Änderung des Regionalplans 2010 Ostwürttemberg „Gewerbegebiet Im Riegel“, Neresheim;

rechtskräftig seit dem 07.02.2020.

8. Änderung des Regionalplans 2010 Ostwürttemberg "Giengener Industriepark A7 (GIP A7)", Giengen a. d. Brenz;

rechtskräftig seit dem 13.03.2020.

Die Unterlagen der Regionalplanänderungen zur öffentlichen Einsicht finden Sie hier.