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Workshop Einzelhandelssicherung in kleineren Ortschaften am 17. Juni 2013

Im Rahmen der Arbeitsgruppe Grundversorgung (Sicherung der Versorgung unserer ländlichen Gebiete mit den Gütern des täglichen Bedarfs) unseres MORO-Projektes „Regionale Daseinsvorsorge in Ostwürttemberg“, sind wir derzeit in einem Diskussionsprozess mit Marktbetreibern und Großhändlern, die kleine und kleinste Märkte mit Lebensmittel beliefern.
Dabei geht es darum auszuloten, in welchen Ortschaften, die derzeit von den gängigen Discountern und Vollsortimentermärkten nicht als Standorte gesehen werden, Versorgungskonzepte möglich sind.
Dabei hat sich herauskristallisiert, dass es gerade auch im Bereich des Lebensmittelhandwerks (Bäckereien, Metzgereien und deren Filialen) in den nächsten Jahren ähnlich wie auch bei den kleineren Supermärkten zu einem Strukturwandel kommen wird.
Auf Grundlage von Bevölkerungsdaten sowie den bestehenden Standorten von Lebensmittelmärkten und –geschäften haben wir analysiert, wo möglicherweise noch Kaufkraftpotential für solche kleinen Märkte vorhanden sein könnte. Im Vergleich mit erfolgreichen bestehenden Kleinmärkten in Ostwürttemberg, sehen wir daraus ein gewisses Potenzial für die Verbesserung der Versorgung in den kleinen Ortschaften über innovative Ansätze durch Kooperation Kommune und Lebensmittelhandwerk. Gerade bei den kleinen Märkten ist die Verzahnung zwischen Lebensmittelhandwerk (Bäckerei, Metzgerei und Verkaufsstellen) eine Möglichkeit. Viele unserer Ladenlokale von Bäckereien und Metzgereien haben jedoch in Kürze Investitionsbedarf, auch stehen möglicherweise Betreiberwechsel aufgrund Nachfolgefrage an.
Aus Sicht der Arbeitsgruppe gibt es daher derzeit (noch) die Möglichkeit, auch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über Förderkulissen und die Zukunft des ländlichen Raums hier Initiativen zu entwickeln, die diesen Transformationsprozess begleiten und gestalten. Dabei ist die Sicht der einzelnen Akteure für uns sehr wichtig. Daher würden wir gerne mit interessierten Bäckereien oder Metzgereien, die sich auch vorstellen könnten, oder ggfs. schon derzeit tun, Artikel des täglichen Bedarfs (Michprodukte, Lebensmittel aller Art, Obst, Gemüse) mit anzubieten ins Gespräch kommen. Hierzu führen wir am Nachmittag des 17.06.2013 einen Workshop durch, bei dem wir gerne mit solchen Betreibern und auch Ihnen als kommunalen Vertreter ins Gespräch kommen würden. Dabei haben wir auch ein Großhandelsunternehmen für Kleinmärkte eingeladen, das die Rahmenbedingungen für eine Realisierung mit in den Prozess einbringt. Ziel ist es, daraus weiterführende Initiativen zu entwickeln und ggf. auch entsprechende Fördermöglichkeiten auszuloten.

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7. Änderung des Regionalplans 2010 Ostwürttemberg „Gewerbegebiet Im Riegel“, Neresheim;

rechtskräftig seit dem 07.02.2020.

8. Änderung des Regionalplans 2010 Ostwürttemberg "Giengener Industriepark A7 (GIP A7)", Giengen a. d. Brenz;

rechtskräftig seit dem 13.03.2020.

Die Unterlagen der Regionalplanänderungen zur öffentlichen Einsicht finden Sie hier.