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Umgang mit dem demografischen Wandel im Ländlichen Raum

Modelle aus Ostwürttemberg bei Landestagung beispielhaft vorgestellt

Der Anteil älterer Menschen in der Gesellschaft wird in den kommenden Jahren steigen, die der Kinder  und der Erwerbstätigen wird tendenziell abnehmen. Im kommenden Jahrzehnt wird jeder dritte Baden-Württemberger über 60 Jahre alt sein. Am vorvergangenen Samstag trafen sich im Landratsamt Offenburg Kommunal- und Regionalpolitiker aus Baden-Württemberg mit Experten, um die damit verbundenen Herausforderungen für die Kommunen zu diskutieren. Mit dabei waren zahlreiche Vertreter aus der Region Ostwürttemberg. Im Landesprogramm „Familienfreundliche bürgeraktive Kommune“ beschäftigte sich beispielsweise auch die Gemeinde Spraitbach mit diesen Veränderungen. Prof. Dehne von der Hochschule Neubrandenburg berichtete über beispielhafte bundesweite Projekte.  Er hob insbesondere das vom Regionalverband Ostwürttemberg durchgeführte Modellvorhaben der Sportvereine in Bargau, Degenfeld und Weiler hervor, das als Teil der Regionalstrategie zur Daseinsvorsorge in Ostwürttemberg aktuell Fragen der Entwicklung von Vereinen diskutiert. „Heute, wo es uns noch gut geht, können wir die zukünftigen Herausforderungen noch gut gestalten“ fasste Dr. Manfred Faix von der Akademie Ländlicher Raum aus Schwäbisch Gmünd die Ausgangsposition zusammen. Auch wenn die Fragen des demografischen Wandels in der Zukunft noch in weiter Ferne scheinen, sind heute schon Weichenstellungen möglich und notwendig, um die Herausforderungen bestmöglich zu meistern. Ein wichtiges Thema dabei ist die Frage der Sicherung der Mobilität für alle Bürger, gerade auch in den ländlichen Regionen. Hierzu berichtete der stellvertretende Verbandsdirektor des Regionalverbands Ostwürttemberg, Dirk Seidemann, von den Fragestellungen und Ergebnissen aus dem regionalen Modellvorhaben. Gerade die regionalen ehrenamtlichen Fahrdienste spielen hierfür eine wichtige Rolle. Aktuell sind schon über 20 solcher Initiativen in der Region aktiv, in Spraitbach wird aktuell eine Gründung vorbereitet. So kann auch für Menschen, die selbst nicht mehr Autofahren oder den ÖPNV nutzen können eine wichtige Mobilitätsalternative geboten werden. Wichtig für die Zukunft ist, dass die Kommunen darin unterstützt werden, hier das richtige Konzept für die Zukunft der Mobilität zu finden. Michael Setzen, Wirtschaftsförderer des Landkreises Heidenheim, zeigte auf, wie sich in den Kommunen Internet-Breitbandversorgung entwickeln lässt, die eine Grundinfrastruktur für zukunftsfähige Städte und Gemeinde ist.

 

Fazit der Tagung war, dass gute Lösungsansätze vorhanden sind, von denen Kommunen gegenseitig profitieren und die zusammen mit den Bürgern umgesetzt werden müssen. Auch zu der Zukunft der ärztlichen Versorgung, der städtebaulichen Entwicklung und insbesondere der Herausforderungen bei der Schulentwicklung tauschten die Teilnehmer Erfahrungen aus. Für Ostwürttemberg zog Verbandsdirektor Thomas Eble das Fazit, dass die zahlreichen Initiativen auf regionaler und kommunaler Ebene die Projekte zur Vereins- und Ärztekooperation, zur Nahversorgung und Mobilität und zur Einbeziehung Jugendlicher in Jugendkonferenzen genau an der richtigen Stelle ansetzen um die Region für die Zukunft fit zu machen.

News

15.10.2020

Verbandsversammlung und gemeinsame Sitzung mit den Mitgliedern des Mobilitätspaktes Aalen-Heidenheim am 21.10.2020

21.09.2020

Regionales Fahrdiensttreffen und Beteiligung am Aktionstag für Nachhaltigkeit

10.08.2020

Auftaktveranstaltungen des ISTER Projekts

03.08.2020

Regionalverband Ostwürttemberg mit umfangreicher Tagesordnung

16.07.2020

Verbandsversammlung am 24.07.2020


7. Änderung des Regionalplans 2010 Ostwürttemberg „Gewerbegebiet Im Riegel“, Neresheim;

rechtskräftig seit dem 07.02.2020.

8. Änderung des Regionalplans 2010 Ostwürttemberg "Giengener Industriepark A7 (GIP A7)", Giengen a. d. Brenz;

rechtskräftig seit dem 13.03.2020.

Die Unterlagen der Regionalplanänderungen zur öffentlichen Einsicht finden Sie hier.