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OB und Landrat werben für schnelle Bahnverbindung Stuttgart- Nürnberg

Infostand der Interessengemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart Nürnberg

„Wir machen keine Werbung für die Deutsche Bahn – wir werben um Unterstützung unserer Anliegen aus der Region,“ nahm OB Rentschler gleich vorweg, als er am Samstag auf dem Wochenmarkt für die Interessensgemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart – Nürnberg um Unterstützung warb. Gemeinsam mit Landrat Klaus Pavel und Gabriel Garreis vom Regionalverband Ostwürttemberg informierte er über Ziele und Forderungen zur Verbesserung Schienenpersonennahverkehrs zwischen den Städten Stuttgart und Nürnberg. Der neue Aalener Hauptbahnhof liegt an dieser West – Ostverbindung und bei entsprechendem Ausbau der IC-Zugverbindung zwischen Stuttgart und Nürnberg könnte man von Aalen aus über die ICE Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt in knapp fünf Stunden Berlin erreichen. „Wenn wir von Politik und Bahn Verbesserungen wünschen, müssen wir die Menschen in die Züge bringen“, warb Rentschler bei den Marktbesuchern pro Bahnverkehr, getreu dem Motto der 2013 gegründeten Interessengemeinschaft „Fördern und Fordern.“

Trotz immer wieder geäußerter Kritik an der aktuellen Qualität des Bahnverkehrs, wurde die Werbebotschaft der Kommunalpolitiker grundsätzlich positiv aufgenommen.

Neben der Stadt Aalen sind die Städte Stuttgart, Schorndorf, Schwäbisch Gmünd, Ellwangen, Crailsheim, Ansbach und Nürnberg Partner der IG.  Dazu sind die Landkreise Rems-Murr, Ostalb, Schwäbisch Hall und Ansbach vertreten. Das breit aufgestellte Bündnis wird komplettiert durch die Regionalverbände Ostwürttemberg, Heilbronn-Franken, Verband Region Stuttgart und die Metropolregion Nürnberg. Auch die Industrie- und Handelskammern der genannten Regionen entsenden Vertreter in die IG.

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