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Nachhaltige Mobilität in Ostwürttemberg erlebbar machen

Kommunen, Institutionen und Interessierte informierten sich auf der Infoveranstaltung zur EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE im Landratsamt Ostalbkreis

EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE (EMW) – Was ist das und warum ist eine Teilnahme für Kommunen oder Institutionen wichtig? Wie kann man sich anmelden? Mit welchen Ideen und Maßnahmen beteiligen sich Gemeinden an der Aktionswoche? Diese und ähnliche Fragen stellten sich am gestrigen Donnerstag, den 17. Oktober, rund 30 Vertreter und Vertreterinnen verschiedener Kommunen Ostwürttembergs und interessierte Akteure aus dem Bereich nachhaltige Mobilität, im Landratsamt Ostalbkreis in Aalen.

Bild (Fotograf Ulrike Schilling, EUROPoint Ostalb): v.l. Landrat Klaus Pavel (OAK), Claudia Kiso - Nati-onale Koordinatorin der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE (Umweltbundesamt), Lysann Pfitzer, Andrzej Sielicki und Verbandsdirektor Thomas Eble (Regionalverband Ostwürttemberg)

Jedes Jahr, immer vom 16. bis 22. September, findet die EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE (EMW) - die weltweit größte Kampagne der Europäischen Kommission für nachhaltige Mobilität, statt. Gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) und dem Informationszentrum EUROPoint Ostalb, hatte der Regionalverband Ostwürttemberg alle an der EMW interessierten Kommunen und Organisationen der Region eingeladen, die ganze Vielfalt der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE selbst zu erleben und für die Teilnahme an der EMW 2020 zu werben.

Landrat Klaus Pavel würdigte in seiner Begrüßungsrede die bereits etablierten nachhaltigen Mobilitätsangebote, wie z. B. das kostenlose 2-monatige-Schnupper-Abo im Tarifverbund OstalbMobil, welches Senioren die Entscheidung zur freiwilligen Abgabe ihres Führerscheins erleichtern soll, das vergünstigte fiftyFifty-Taxi für Jugendliche und das geplante "Ruftaxi" im Ellwanger Raum, als Ergänzung zum Fahrplanangebot der Buslinien, welche Anfang kommenden Jahres in den Betrieb gehen wird. Gleichzeitig rief er alle Akteure aus dem Bereich der nachhaltigen Mobilität auf, diese bedeutende Woche zur Präsentation ihres geleisteten Engagements zu nutzen und ihre umweltfreundlichen Mobilitätsangebote, wie beispielweise einen sozialen Fahrdienst oder einen Pedelec-Verleih, in den Blickpunkt der Bürgerschaft zu rücken und erlebbar zu machen. "Nachhaltige Mobilität muss präsenter sein, sie muss sich zeigen können, sie braucht aktive gute Werbung, damit sie Spaß macht und im Alltag praktisch gelebt werden kann. Das Thema "Nachhaltige Mobilität" müssen wir stärker ins Bewusstsein der Menschen rufen und Maßnahmen etablieren, die den Verkehr vor Ort dauerhaft klima- und umweltverträglicher machen", so sein Aufruf.

Claudia Kiso, Nationale Koordinatorin der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE beim Umweltbundesamt, inspirierte die Gäste mit einer Palette an einfachen und effektiven Maßnahmen, Bürgerinnen und Bürgern die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität vor Ort näher zu bringen.

Andrzej Sielicki, verantwortlich für Verkehrs- und Mobilitätsprojekte beim Regionalverband Ostwürttemberg, stellte das Netzwerk für nachhaltige Mobilität "KOMOBIL2035" vor und zeigte am Beispiel der Stadt Schwäbisch Gmünd, wie die Teilnahme an der Mobilitätswoche im September 2019 gestaltet wurde.

"Ich freue mich, dass der Regionalverband gemeinsam mit dem Umweltbundesamt und dem EUROPoint, mit dieser Veranstaltung engagierten Vertreterinnen und Vertretern aus vielen Gemeinden Ostwürttembergs, die Möglichkeit zum gegenseitigen Ideenaustausch und zur Teilnahme an dieser bedeuteten Aktionswoche gibt", so der Verbandsdirektor des Regionalverbands Ostwürttemberg, Thomas Eble.

Das Umweltbundesamt unterstützt alle teilnehmenden Kommunen und Organisationen bei der Organisation der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE 2020, mit einfach anpassbaren Druckvorlagen für Flyer, Briefpapier, Poster und Give-Aways, wie Luftballons und Aufkleber.

Der EMW-Best-Practice-Leitfaden für Deutschland mit vielen Praxisbeispielen und Inspirationen für die eigene Teilnahme, wird in den kommenden Wochen vom Regionalverband Ostwürttemberg an alle Kommunen Ostwürttembergs versandt.

Weitere Informationen zur EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE (EMW) finden Sie unter https://www.umweltbundesamt.de/europaeische-mobilitaetswoche

Kontakt Umweltbundesamt:

Nationale Koordinierungsstelle der
Europäischen Mobilitätswoche beim Umweltbundesamt

Claudia Kiso
claudia.kiso@BitteLöschen.uba(dot)de

Umweltbundesamt
Hauptsitz Wörlitzer Platz 1

06844 Dessau-Roßlau

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