2. Regionale Siedlungsstruktur

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2.1 Zentrale Orte

2.1.0 (G) Aufgaben und Stufen Zentraler Orte

Zentrale Orte sollen über ihren eigenen Bedarf hinaus andere Orte bzw. Ortsteile ihres Verflechtungsbereiches mit sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Gütern und Dienstleistungen versorgen.

Neue überörtliche Versorgungsangebote sollen in den Versorgungskernen der Zentralen Orte gebündelt, sie können in planerisch besonders begründeten Fällen aber auch außerhalb der Versorgungskerne bereitgestellt werden.

Die Versorgungskerne sollen zentral gelegen und von den Wohnorten des Verflechtungsbereiches unter zumutbarem Zeit- und Kostenaufwand erreichbar sein. Zentrale Orte sollen als Ziel- und Verknüpfungspunkt des Nahverkehrs gesichert bzw. ausgebaut werden.

Die Stufung der Zentralen Orte in Ober-, Mittel-, Unter- und Kleinzentren und die Abgrenzung bzw. Größe ihrer zugehörigen Verflechtungsbereiche soll die unterschiedlichen Versorgungsaufgaben berücksichtigen und gleichzeitig der Sicherung einer ausreichenden Tragfähigkeit der Versorgungsangebote auf der jeweiligen Qualitätsstufe dienen.

2.1.1 (Z) Oberzentrum - Oberzentrale Versorgung

Die oberzentrale Versorgung der Region Ostwürttemberg mit Gütern und Dienstleistungen des hochspezialisierten Bedarfs soll von den vier Mittelzentren der Region in funktionaler Abstimmung und Ergänzung durchgeführt werden. Die funktionale Abstimmung und Ergänzung der Mittelzentren in Bezug auf neue oberzentrale Einrichtungen und neue hochqualifizierte Dienstleistungen ist zu sichern und weiter zu entwickeln (s.a. Plansatz 2.1.2.1).

2.1.2 (N) Mittelzentren und Mittelbereiche

Nach Plansatz 3.3.21 des Landesentwicklungsplanes sind in der Region Ostwürttemberg als Mittelzentrum ausgewiesen und weiter auszubauen:

  • die Stadt Aalen mit 127.800 Einwohnern 1) im Mittelbereich, gebildet aus den Nahbereichen Aalen, Abtsgmünd, Bopfingen, Kapfenburg, Neresheim und Oberkochen,
  • die Stadt Ellwangen (Jagst) mit 48.000 Einwohnern 1) im Mittelbereich, gebildet aus den Nahbereichen Ellwangen und Tannhausen/Unterschneidheim,
  • die Stadt Heidenheim an der Brenz mit 136.800 Einwohnern 1) im Mittelbereich, gebildet aus den Nahbereichen Dischingen, Gerstetten, Giengen, Heidenheim, Herbrechtingen, Königsbronn, Sontheim/Niederstotzingen und Steinheim,
  • die Stadt Schwäbisch Gmünd mit 134.400 Einwohnern 1) im Mittelbereich, gebildet aus den Nahbereichen Gschwend, Leintal/Frickenhofer Höhe, Lorch, Rosenstein, Schwäbisch Gmünd und Schwäbischer Wald.

Die Verflechtungsbereiche der Mittelzentren (Mittelbereiche) sind in der Strukturkarte dargestellt.

2.1.2.1 (Z)

Die vier Mittelzentren der Region haben außerdem die Aufgabe, neben der Grundversorgung für ihren Nahbereich und den gehobenen und spezialisierten Bedarf an Gütern und Dienstleistungen für ihren Mittelbereich auch alle Teile der Region, in funktioneller Abstimmung miteinander, ausgewogen mit Gütern und Dienstleistungen des hochspezialisierten Bedarfs (oberzentrale Einrichtungen) zu versorgen (s.a. Plansatz 2.1.1).

2.1.3 (Z) Unterzentren (* von der Verbindlichkeit ausgenommen)

Im Netz der Zentralen Orte der Region sind als Unterzentren ausgewiesen und weiter auszubauen die Städte und Gemeinden:

  • Bopfingen mit 16.500 Einwohnern 1) im Nahbereich, gebildet durch Bopfingen, Kirchheim und Riesbürg*,
  • Giengen mit 21.900 Einwohner 1) im Nahbereich, gebildet durch Giengen und Hermaringen*,
  • Gerstetten mit 11.500 Einwohnern 1) im Nahbereich*,
  • Herbrechtingen mit 13.100 Einwohnern 1) im Nahbereich*,
  • Heubach mit 22.000 Einwohnern 1) im Nahbereich, gebildet durch Bartholomä, Böbingen, Heubach, Heuchlingen und Mögglingen*,
  • Lorch mit 10.900 Einwohner 1) im Nahbereich*,
  • Neresheim mit 8.100 Einwohnern 1) im Nahbereich*.

Die Verflechtungsbereiche der Unterzentren sind in der Strukturkarte dargestellt*.

2.1.3.1 (G)

Unterzentren sollen verkehrsmäßig so erschlossen werden, dass sie ihren Funktionen als Zielpunkte des Individual- und Nahverkehrs ihres Nahbereiches und als wichtige Verknüpfungspunkte mit dem überörtlichen bzw. Regionalverkehr gerecht werden können.

2.1.4 Kleinzentren (Z) (* von der Verbindlichkeit ausgenommen)

Im Netz der Zentralen Orte der Region Ostwürttemberg sind folgende Städte und Gemeinden als Kleinzentren ausgewiesen und weiter auszubauen:

  • Abtsgmünd mit 6.900 Einwohnern 1) im Nahbereich*
  • Dischingen mit 4.700 Einwohnern 1) im Nahbereich*
  • Gschwend mit 4.800 Einwohnern 1) im Nahbereich*
  • Königsbronn mit 7.700 Einwohnern 1) im Nahbereich*
  • Leinzell mit 11.300 Einwohnern 1) im Nahbereich, gebildet durch die Gemeinden Eschach, Göggingen, Iggingen, Leinzell, Schechingen und Obergröningen*
  • Mutlangen mit 14.700 Einwohnern 1) im Nahbereich, gebildet durch die Gemeinden Durlangen, Mutlangen, Ruppertshofen, Spraitbach und Täferrot*
  • Oberkochen mit 8.700 Einwohnern 1) im Nahbereich*
  • Steinheim a.A. mit 8.900 Einwohnern 1) im Nahbereich*
  • Unterschneidheim mit 8.300 Einwohnern 1) im Nahbereich, gebildet durch die Gemeinden Stödtlen, Tannhausen und Unterschneidheim*.

Als Doppelzentrum auf der Stufe eines Kleinzentrums (kooperierende Kleinzentren) werden ausgewiesen:

  • Westhausen/Lauchheim mit 9.700 Einwohnern 1) im Nahbereich*
  • Sontheim/Niederstotzingen mit 10.400 Einwohnern 1) im Niederstotzingen Nahbereich*.

Die Verflechtungsbereiche (Nahbereiche) der Kleinzentren sind in der Strukturkarte dargestellt*.

2.1.4.1 (G)

Kleinzentren sind so zu erschließen, dass sie von allen Orten des Nahbereichs sowohl im Individualverkehr wie im ÖPNV gut erreicht werden können und eine gute Verknüpfung mit dem überörtlichen Straßennetz und dem regionalen Öffentlichen Personennahverkehr gewährleistet wird.

2.2 Entwicklungsachsen

2.2 Entwicklungsachsen

2.2.1 (Z) Entwicklungsachsen des Landesentwicklungsplanes

Die in Plansatz 3.3.3 des Landesentwicklungsplanes für die Region Ostwürttemberg vorgegebenen Entwicklungsachsen werden durch Nennung der Städte und Gemeinden mit Gemeindeteilen im Verlauf der Entwicklungsachsen wie folgt ausgewiesen:

  • Entwicklungsachse (Schorndorf -) Schwäbisch Gmünd - Aalen - Bopfingen (- Nördlingen): Verlauf über Gemarkungsflächen von Lorch, Schwäbisch Gmünd, Böbingen, Mögglingen, Essingen, Aalen, Hüttlingen, Westhausen, Lauchheim, Bopfingen, Riesbürg.
  • Entwicklungsachse (Crailsheim -) Ellwangen - Aalen - Heidenheim - Giengen (- Langenau - Ulm/Neu-Ulm): Verlauf über Gemarkungsflächen von Jagstzell, Ellwangen (Jagst), Rainau, Hüttlingen, Aalen, Oberkochen, Königsbronn, Heidenheim a.d. Brenz, Herbrechtingen, Giengen, Hermaringen, Sontheim a.d.Brenz, Niederstotzingen.
  • Entwicklungsachse Giengen (- Dillingen): Verlauf über Gemarkungsflächen von Giengen a.d.Brenz, Sontheim a.d.Brenz.

2.3 Siedlungsbereiche

2.3.0 Allgemeine Grundsätze

2.3.0.1 (G)

Die weitere großräumige Siedlungsentwicklung der Region Ostwürttemberg ist vorrangig auf Siedlungsbereiche an den Entwicklungsachsen mit ihren leistungsfähigen Bandinfrastrukturen -Schiene, Straßen und Trassen der Energieversorgung sowie auf Siedlungsbereiche der Zentralen Orte mit ihren besonders guten sozialen und kulturellen Versorgungseinrichtungen auszurichten. Dabei soll eine bandartige Siedlungsentwicklung vermieden werden (siehe Plansatz 3.1 Regionale Grünzüge und Grünzäsuren).

2.3.0.2 (G)

In den Siedlungsbereichen ist anzustreben:

  • eine gezielte Zunahme der Bevölkerung durch Binnen- und soweit erforderlich durch Außenwanderungsgewinne,
  • eine gezielte Vermehrung der Arbeitsplätze durch Neuansiedlung und Erweiterung,
  • ein gezielter Ausbau der zentralörtlichen Einrichtungen im Versorgungskern des Zentralen Ortes.

2.3.1 (Z) Siedlungsbereiche zur Aufgliederung der Entwicklungsachsen

Zur räumlichen Ausformung der Entwicklungsachse und zur Verwirklichung des Konzentrationsprinzips werden als Siedlungsbereiche ausgewiesen:
a) die Zentralen Orte an den Entwicklungsachsen
mit "Weiteren Siedlungsbereichen" in nachfolgend ausgewiesenen Teilorten, wenn im zentralörtlichen Versorgungskern die Entwicklungsmöglichkeiten für die angestrebte schwerpunktmäßige Siedlungsentwicklung nicht ausreichen.
Im Einzelnen sind dies die Versorgungskerne
der Mittelzentren:
Aalen mit "Weiteren Siedlungsbereichen" in den Teilorten Dewangen, Ebnat, Fachsenfeld, Hofherrnweiler, Unterkochen, Waldhausen und Wasseralfingen
Ellwangen mit "Weiteren Siedlungsbereichen" in den Teilorten Neunheim, Rindelbach und Schrezheim
Heidenheim mit "Weiteren Siedlungsbereichen" in den Teilorten Großkuchen, Mergelstetten, Schnaitheim und Oggenhausen sowie Nattheim (Verwaltungsgemeinschaft)
Schwäbisch Gmünd mit "Weiteren Siedlungsbereichen" in den Teilorten Bettringen/Bargau, Wetzgau/Rehnenhof, Herlikofen, Hussenhofen, Lindach, Straßdorf sowie Waldstetten (Verwaltungsgemeinschaft)
der Unterzentren:
Bopfingen
Giengen mit dem "Weiteren Siedlungsbereich" in dem Teilort Hohenmemmingen
Herbrechtingen mit dem "Weiteren Siedlungsbereich" in dem Teilort Bolheim
Lorch mit den "Weiteren Siedlungsbereichen" in den Teilorten Waldhausen und Weitmars
der Kleinzentren:
Königsbronn, Oberkochen, Westhausen, Lauchheim, Sontheim, Niederstotzingen
b) "Weitere Siedlungsbereiche" in den Versorgungskernen von Gemeinden an der Entwicklungsachse:
Mögglingen, Böbingen, Essingen, Hüttlingen

2.3.2 (Z) Siedlungsbereiche außerhalb der Entwicklungsachsen

Zur Ordnung der Siedlungsentwicklung außerhalb der Entwicklungsachsen, insbesondere auch zur Verhinderung einer Zersiedlung der Landschaft, werden als Siedlungsbereiche die Versorgungskerne ausgewiesen:
der Unterzentren: Gerstetten, Heubach, Neresheim
der Kleinzentren: Abtsgmünd, Dischingen, Gschwend, Leinzell, Mutlangen, Steinheim und Unterschneidheim.

2.4 (Z) Gemeinden mit Eigenentwicklung (* von der Verbindlichkeit ausgenommen)

Gemeinden ohne Siedlungsbereiche nach Plansatz 2.3.1 bzw. 2.3.2 sollen sich baulich weiterentwickeln entsprechend ihrem Eigenbedarf und darüber hinaus, solange besonderer Siedlungsdruck besteht. Hierzu gehört

  • die Bereitstellung von ausreichendem Wohnbauland für die natürliche Entwicklung der eigenen Bevölkerung, die zugewiesenen Spätaussiedler und die Beseitigung der Bauplatznot sowie
  • die Ausweisungen von gewerblichem Bauland für die Erweiterung vorhandener Betriebe und die Neuansiedlung von Betrieben zur Schaffung eines ausreichenden Arbeitsplatzangebotes, primär für die eigene Bevölkerung und zur strukturellen Verbesserung des örtlichen Arbeitsplatzangebotes*.

2.5 Schwerpunkte für Gewerbe- und Dienstleistungseinrichtungen

2.5.1 (G)

Die gewerbliche Wirtschaft ist in ihrer räumlichen und sektoralen Struktur so zu entwickeln, dass ein möglichst ausgewogenes Wirtschaftswachstum in allen Teilen der Region Ostwürttemberg erreicht wird und für die Bevölkerung vielseitige und krisenfeste Erwerbsgrundlagen erhalten oder geschaffen werden. Insbesondere soll das Defizit an Arbeitsplätzen im Dienstleistungsbereich abgebaut werden.

2.5.2 (G)

Für die Verwirklichung dieses Zieles soll die Standortgunst der regionalen Haupterschließungsstraßen A 7 und B 29 und der regionalen Schienenstrecken Stuttgart - Schwäbisch Gmünd - Aalen - Nördlingen und Crailsheim -Ellwangen - Aalen - Heidenheim - Ulm genutzt werden.

2.5.3 (Z)

Als neu zu erschließende bzw. ausbaufähige regional bedeutsame Schwerpunkte für Gewerbe und Dienstleistungseinrichtungen (über 30 ha) werden ausgewiesen und in der Raumnutzungskarte dargestellt:
Mittelzentrum Aalen:
Standorte im Bereich der Autobahnanschlußstelle A 7/B 29
Mittelzentrum Ellwangen:
Standorte im Bereich der Autobahnanschlußstelle A 7/L 1060 (Gewerbegebiet Neunstadt/Röhlingen)
Mittelzentrum Heidenheim:
an der B 19 das Gewerbegebiet Bohnäcker
Mittelzentrum Schwäbisch Gmünd:
im Einzugsbereich der B 29 im Osten das Gewerbegebiet Gügling.

2.5.4 (Z)

Als neu zu erschließende bzw. ausbaufähige regional bedeutsame Standorte für Gewerbe- und Dienstleistungseinrichtungen (bis etwa 30 ha) werden ausgewiesen und in der Raumnutzungskarte dargestellt:
Mittelzentrum Aalen:
Standort im Bereich der Autobahnanschlußstelle A 7/L 1084 (Ebnat)
Mittelzentrum Heidenheim:
im Bereich der Autobahnanschlußstelle A 7/B 466a das Gewerbegebiet Rinderberg/Ascherhau
Mittelzentrum Schwäbisch Gmünd:
an der B 29 im Westen das Gewerbegebiet Lorcher Straße/Krähe
Unterzentrum Bopfingen:
an der B 29 das Gewerbegebiet östlich von Flochberg und an der L 1060 das Gewerbegebiet Kerkingen-West
Unterzentrum Giengen:
an der L 1082 das Gewerbegebiet Ried
Unterzentrum Gerstetten:
an der L 1164 das Gewerbegebiet in Dettingen
Unterzentrum Herbrechtingen:
an der B 19/B 492 das Gewerbegebiet Vohenstein 1)
Unterzentrum Heubach:
Heubach Nord/West
Unterzentrum Lorch:
an der B 297 das Gewerbegebiet Unter-/ Oberkirneck
Unterzentrum Neresheim:
an der L 1084 das Gewerbegebiet Im Riegel
Kleinzentrum Westhausen/Lauchheim:
der Bereich östlich der Autobahnanschlußstelle A 7/B 29.
_____________________________________
1) wird ersetzt durch das interkommunale Gewerbegebiet Giengen/Herbrechtingen (siehe Teilfortschreibung des Regionalplanes vom 10. November 1997)

2.5.5 (Z)

Die Ausweisung von regional bedeutsamen Schwerpunkten bzw. Standorten für Gewerbe- und Dienstleistungseinrichtungen schließt nicht ein Einkaufszentren, großflächige Einzelhandelsbetriebe und sonstige großflächige Handelsbetriebe sowie überörtliche Ver- und Entsorgungsanlagen mit Ausnahme von Möbel-, Bau- und Gartenbaumärkten entsprechend Plansatz 2.6.2. Abs. 2).

2.5.6 (G) Gewerbe und Dienstleistungen in den Kleinzentren

Kleinzentren können gewerbliches Bauland für Gewerbe und Dienstleistungsbetriebe i.d.R. für den Bedarf ihres Nahbereiches* (* von der Verbindlichkeit ausgenommen) ausweisen. Hierzu gehört die Bereitstellung von gewerblichem Bauland für die Erweiterung vorhandener und für die Neuansiedlung zusätzlicher Betriebe.

2.5.7 (G) Gewerbe und Dienstleistungen in den nichtzentralen Orten

In den nichtzentralen Orten können Gewerbegebiete zur Schaffung eines ausreichenden Arbeitsplatzangebotes primär für die eigene Bevölkerung und zur Förderung einer organischen Entwicklung der ortsansässigen Gewerbebetriebe erweitert oder auch neu ausgewiesen werden. Hierzu gehört auch die angemessene Neugründung bzw. Neuansiedlung von Betrieben zur strukturellen Verbesserung des örtlichen Arbeitsplatzangebotes.

2.6 Einkaufszentren, großflächige Einzelhandelsbetriebe und sonstige großflächige Handelsbetriebe

2.6.1 (N)

Nach Plansatz 2.2.34 des Landesentwicklungsplanes sollen großflächige Einzelhandelsbetriebe und sonstige großflächige Handelsbetriebe für Endverbraucher nur an solchen Standorten ausgewiesen, errichtet oder erweitert werden, wo sie sich nach Größe und Einzugsbereich in das zentralörtliche Versorgungssystem einfügen.

Des weiteren dürfen sie weder durch ihre Lage oder Größe noch durch ihre Folgewirkungen das städtebauliche Gefüge, die Funktionsfähigkeit des zentralörtlichen Versorgungskernes oder die verbrauchernahe Versorgung der Bevölkerung im Einzugsbereich beeinträchtigen.

2.6.2 (Z)

Einkaufszentren, großflächige Einzelhandelsbetriebe und sonstige großflächige Handelsbetriebe für Endverbraucher sind nur in den Mittel- und Unterzentren der Region zulässig. Sie dürfen nur in den zentralörtlichen Versorgungskernen errichtet werden.

Möbel-, Bau- und Gartenbaumärkte können in den regionalbedeutsamen Schwerpunkten bzw. Standorten für Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungseinrichtungen (Plansatz 2.5.3 und 2.5.4 mit Ausnahme im Kleinzentrum Lauchheim/Westhausen), ausnahmsweise auch innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile sowie auch an Ortsrändern der Mittel- und Unterzentren erstellt werden.

2.6.3 (Z)

Kleinzentren und nichtzentrale Orte kommen als Standorte für Großformen des Einzelhandels nicht in Betracht.

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Regionalplanänderungen

6. Regionalplanänderung des Regionalplans 2010 „Gewerbegebiet Wasserfurche“, Lauchheim

Genehmigung: 31.03.2017 (rechtskräftig ab dem 28.07.2017)

Unterlagen der Regionalplanänderung zur öffentlichen Einsicht