Projekte
im „Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge“
vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtent-
wicklung (BMVBS) für die Erarbeitung einer „Regio-
nalstrategie Daseinsvorsorge“ gefördert werden. Dazu
gehört auch die Entwicklung konkreter, umsetzbarer
Projekte zum Erhalt der Lebensqualität der Menschen
in der Region Ostwürttemberg und ihren angrenzenden
Räumen angesichts der Herausforderungen des Demo-
graphischen Wandels. Zu folgenden Themen werden Anpassungs-
strategien im Rahmen des Projektes entwickelt:
* Mobilität/Nahverkehr
* Bildung und Beschäfigung
* Grundversorgung
* Gesundheitsversorgung
Projektpartner sind der Ostalbkreis, Landkreis
Heidenheim, die IHK Ostwürttemberg sowie der
Verband Region Stuttgart und der Donau-Ries Kreis.
Es wird also über den Tellerrand geschaut: Zum einen
arbeitet die Region in vielen Themenbereichen grenz-
übergreifend mit benachbarten Kreisen, Regionen und
Kommunen zusammen, zum anderen werden erprobte
Ideen aus anderen Regionen Deutschlands analy-
siert und gegebenenfalls für den Modellraum nutzbar
gemacht.
Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Homepage.
www.daseinsvorsorge-ostwuerttemberg.de
Im Rahmen des Projektes „Fläche gewinnen in Ostwürttemberg" wurden flächendeckend in allen 53 Kommunen der Region die Siedlungsflächenpotenziale mit einer einheitlichen Methodik (Raum+ Ansatz) erhoben und in einem fortschreibungsfähigen Geoportal zur Verfügung gestellt.
Es liegen nun für alle Städte und Gemeinden einheitliche Übersichten über Anzahl, Größe und Verfügbarkeit von Baulücken, Innenentwicklungspotenzialen, Nachverdichtungspotenzialen und Reserven auf der grünen Wiese vor.
Jede einzelne Fläche wurde dabei hinsichtlich ihrer qualitativen Merkmale (Nachfrage, Eigentümerinteresse an Entwicklung etc.) untersucht. Damit liegen erstmals in Baden-Württemberg diese Erkenntnisse ab der klassischen Baulücke einheitlich für eine ganze Region vor.
Die Ergebnisse des Kooperationsprojektes des Regionalverbands Ostwürttemberg, der Landkreise Ostalbkreis und Heidenheim finden Sie im Schlussbericht des Projektes.
Die Regionen im Profil
Vom Klimaschutz bis zur Windkraftplanung, von der Siedlungsentwicklung bis zum Flächenmanagement: Die Aufgabenpalette der Regionalverbände Baden-Württembergs und damit auch des Regionalverbands Ostwürttemberg ist vielfältig. Mit einer neuen Broschüre verdeutlichen die Regionalverbände den Beitrag der Regionen für eine nachhaltige und erfolgreiche Entwicklung Baden-Württembergs. Alle zwölf Regionalverbände haben gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg ein Informationsheft herausgebracht. Unter dem Titel „Stadt, Land im Fluss“ stellen sie auf rund 70 Seiten ihre Regionen mit typischen Handlungsfeldern vor. Die Regionalverbände haben bereits sehr frühzeitig zentrale Zukunftsthemen wie etwa den Klimawandel oder demografische Entwicklungen aufgegriffen und Konzepte oder Pläne erarbeitet. Die Broschüre verdeutlicht diese Arbeit der Regionalverbände an ganz konkreten Beispielen. In dem reich bebilderten Heft werden die Aufgaben und Organisation der Regionalverbände allgemein verständlich erläutert. In einem Beitrag beleuchtet der Tübinger Politikwissenschaftler Prof. Dr. Hans-Georg Wehling, was sich hinter einer Region verbirgt. Darauf geben Kurzporträts der jeweiligen Regionen ebenso Antwort wie die konkreten Aufgaben der Regionalverbände, die sehr anschaulich beschrieben werden.
Die Broschüre kann bei der Landeszentrale für politische Bildung oder beim Regionalverband Ostwürttemberg (info@ostwuerttemberg.org oder Tel. 07171/927640) angefordert werden.
Studie Bahnhöfe
Das Verkehrswissenschaftliche Institut Stuttgart hat in einer ertsen Studie, die Strecken, Bahnhöfe und das Angebot auf den Schienenstrekcne in Ostwürttemberg untersucht. Dabei wurden Entwicklungpotenziale, aber auch Defizite aufgezeigt, die insbesondere die Kapazität der Strecken und die barrierefreie Zuganglichkeit der Bahnhöfe und Haltepunkte in Ostwürttemberg betreffen.
Perspektiven des Schienenverkehrs in Ostwürttember Studie 2010-2012 Foliendokumentation zu obiger Studie Studie des Verkehrswissenschaftlichen Instituts Stuttgart zum Schienenverkehr in Ostwürttemberg 2009
Der Regionalverband Ostwürttemberg bietet Studierenden aus Fachrichtungen mit Bezug zu regionalplanerischen Themen (Raumplanung, Stadt- und Regionalplanung, Bauingenieurwesen Geo-graphie, Landschaftsplanung, Verkehrsplanung, Kartographie, Geodäsie, Wirtschaftswissenschaften).
Ansprechpartner: Dirk Seidemann, Regionalverband Ostwürttemberg
Tel.: 07171 /927640
Um das Potential auch anderer Erneuerbarer Energien zu erheben, wird seit Anfang 2008 eine Studie im Rahmen einer Diplomarbeit beim Regionalverband Ostwürttemberg erstellt. Die Diplomantin, Frau Blaga ist Studentin der Geographie an der Universität Stuttgart und befasst sich in ihrer Diplomarbeit mit dem Titel „Konzept zur regionalplanerischen Steuerbarkeit Regenerativer Energien entwickelt am Beispiel der Region Ostwürttemberg“ zum einen mit der Untersuchung des Potentials der Erneuerbaren Energien in der Region als auch mit der Identifikation potentieller Standorte. Die Energien, die im Zuge der Diplomarbeit untersucht werden sollen sind Solarenergie, d.h. Photovoltaik und Solarthermie, Geothermie, oberflächennah wie auch Tiefengeothermie, Windenergie, Wasserkraft sowie Bioenergie.
Die Diplomarbeit besteht aus zwei Teilen, einem allgemeinen und einem speziellen Teil. Im ersten Teil werden die Grundlagen und Rahmenbedingungen regenerativer Energien erläutert und aufgezeigt. Hierzu gehört neben einer kurzen Vorstellung der jeweiligen Energie auch eine Beschreibung ihrer Standortbezogenheit, d. h. inwieweit sie an einen bestimmten Standort gebunden ist und ihrer Raumbedeutsamkeit (mögliche Auswirkungen auf den Raum aufgrund ihrer Größe oder Funktion). Zudem werden Vorgaben von Seiten des Bundes und des Lands Baden-Württemberg im Bezug auf die Nutzung Regenerativer Energien aufgelistet, vorgegebene Ausbauziele genannt sowie die Steuerungsinstrumente vorgestellt, die der Regionalplanung zur Verfügung stehen. Als letzten Punkt dieses Teils sollen Konzepte genannt, die in anderen Regionen Baden-Württembergs bereits entwickelt und angewendet werden.
Der zweite Teil behandelt konkret die Region Ostwürttemberg. Hier sollen die regionalen Standortvoraussetzungen untersucht und an Hand der daraus gewonnenen Ergebnisse ein Konzept zur Nutzung Regenerativer Energien entwickelt werden. Zuerst wird der heutige Stand der Nutzung dokumentiert und die bereits bestehenden Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung genannt. Anschließend wird das Potential aller Erneuerbaren Energien in Ostwürttemberg untersucht. Das methodische Vorgehen bei dieser Aufgabe besteht dabei in einer ausgedehnten Literaturrecherche und Statistikauswertungen, Experteninterviews, bei denen mit Vertretern der unterschiedlichen Energiebereiche gesprochen wird, und einem speziell entwickelten Fragebogen, der an alle Gemeinden der Region versand wird. Nachdem auf diese Weise das Potential untersucht wurde kann nun anhand der Ergebnisse ein Konzept zu regionalplanerischen Steuerung Regenerativer Energien in der Region entwickelt werden. Das Konzept wird aus zwei Teilen bestehen. Im ersten Teil werden für die Energien, die konkrete Standortansprüche aufweisen, wie großflächige Photovoltaikanlagen im Außenbereich oder Tiefengeothermie, entsprechende Standorte genannt. Zur Identifikation geeigneter Standorte wird mit einem GIS (Geoinformationssystem) gearbeitet. Im zweiten Teil des Konzepts werden für die Regenerativen Energien, die relativ standortunabhängig sind, z. B. Photovoltaikanlagen oder oberflächennahe Geothermie, Entwicklungsziele erarbeitet, die zu einem weiteren Ausbau beitragen sollen.
Das Ziel dieser Diplomarbeit, die im Frühjahr 2009 am Geographischen Institut der Universität Stuttgart vorgelegt wurde, ist es, zum einen das Potential der Erneuerbaren Energien in der Region zu untersuchen und zum anderen zu zeigen, wie die Regionalplanung mit den Regenerativen Energien umgehen könnte. Da die Konzeptentwicklung die regionalplanerischen Steuerungsinstrument als Grundlage hat und damit aus Sicht der Regionalplanung entworfen wurde, soll das Ergebnis der Arbeit auch gleichzeitig als Vorschlag dienen, wie bei einer Teilfortschreibung des Regionalplans Ostwürttemberg die Regenerativen Energien behandelt werden könnten. Hierzu werden im letzten Punkt der Diplomarbeit Handlungsempfehlungen mit Vorschlägen für eine solche Teilfortschreibung gegeben.
Ansprechpartner: Dirk Seidemann, Regionalverband Ostwürttemberg
Tel.: 07171/927640
GIS-gestützte flächendeckende Untersuchung für die Planung regional bedeutsamer Standorte für Gewerbe- und Dienstleistungseinrichtungen unter besonderer Berücksichtigung ökologischer und sozialer Freiraumbelange
Ergebnisse einer Diplomarbeit am Geographischen Institut der Universität Tübingen von Birgit Beyrle
Perspektiven der Bevölkerungsentwicklung in Ostwürttemberg
Mai 2003
Die Bevölkerungsentwicklung ist ein wichtiger Faktor für Entscheidungen in Politik und Wirtschaft. Eine Vielzahl von sozialen, gesellschaftlichen, umwelt-, wirtschafts- und arbeitsmarktrelevanten Fragen, die in diesem Bericht ebenfalls angesprochen werden, sind vor diesem Hintergrund abzuwägen.
Der Bericht „Perspektiven der Bevölkerungsentwicklung in Ostwürttemberg“ baut auf Analysen der vergangenen Jahre auf und stellt Perspektiven für die Zukunft dar. Die Angaben basieren überwiegend auf bearbeiteten Daten des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg.
Perspektiven der Bevölkerungsentwicklung in Ostwürttemberg 2003
Perspektiven der Bevölkerungsentwicklung in Ostwürttemberg - Demographischer Wandel
März 2007
Die Bevölkerungsentwicklung ist ein wichtiger Faktor für Entscheidungen in Politik und Wirtschaft. Eine Vielzahl von sozialen, gesellschaftlichen, umwelt-, wirtschafts- und arbeitsmarktrelevanten Fragen sind vor diesem Hintergrund abzuwägen.
Der Bericht „Perspektiven der Bevölkerungsentwicklung in Ostwürttemberg, Demographischer Wandel“ baut auf Analysen der vergangenen Jahre auf und stellt Perspektiven für die Zukunft dar. Die Angaben basieren zumeist auf der regionalisierten Bevölkerungsvorausrechnung bis 2025 des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg.
Perspektiven der Bevölkerungsentwicklung in Ostwürttemberg 2007
Herausgabe einer Broschüre mit Karte im Maßstab 1:100.000 in Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt Baden-Württemberg.
Die Broschüre mit Karte ist zum Unkostenbeitrag von 25,00 Euro über den Verband unter folgender Mailadresse zu beziehen: info@ostwuerttemberg.org


