Abgeschlossene Projekte // Bevölkerungsbericht

Der demographische Wandel ist nicht nur eine Zukunftsvision, sondern auch in der Region Ostwürttemberg in vollem Gange 

Die Bevölkerungsentwicklung ist eine der maßgebenden Größen für die zukünftige Entwicklung der Region Ostwürttemberg. In Anlehnung an den Bevölkerungsbericht 2010 liegt nun für die Region Ostwürttemberg ein aktualisierter Bevölkerungsbericht vor. Er basiert auf der regionalisierten Bevölkerungsvorausrechnung auf Basis des Jahres 2012 bis 2030 des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg. Diese baut unter anderem auf den Ergebnissen des Zensus 2011 auf.

Die Entwicklungstrends des Bevölkerungsberichts 2010 des Regionalverbands Ostwürttemberg setzen sich weitestgehend fort. Im Vergleich der früheren Vorausrechnungen mit dentatsächlichen Entwicklungen bis 2012 ist festzustellen, dass die Bevölkerungszahl stärker abgenommen hat als errechnet. Die neue Vorausrechnung rechnet auch mit einer weiterhinsinkenden Bevölkerungszahl, der Trend sieht langfristig jedoch besser aus als noch 2010.

Zentrales Thema ist die Entwicklung der Gesamtbevölkerung. Für jede der 53 Kommunen der Region Ostwürttemberg wurde in drei Varianten vorausberechnet, wie sich diese Entwicklung darstellen könnte. Standen bis 2010 Wanderungszahlen für größere Gemeinden ab 10 000 Einwohnern nur beschränkt zur Verfügung, sind diese Zahlen in dem neuen Bericht für alle Gemeinden enthalten.

Der demografische Wandel liegt nicht mehr in der Zukunft, er ist bereits in der Gegenwart angekommen. Die Auseinandersetzung mit den sich daraus ergebenden Auswirkungen ist weiterhin sehr wichtig. Die Zukunft der sozialen Infrastruktur, die zukünftige Flächennutzung sowie Fragen der Wohnungspolitik stellen dabei zentrale Themen dar.

Geburtenrückgang und Verlängerung der Lebensdauer führen zu einer älter werdenden Gesellschaft. Die Anpassungsprozesse an diesen Wandel sind auch für das Land Baden-Württemberg, eine der führenden Wirtschaftsregionen in Europa, eine Herausforderung. Das MORO (Modellvorhaben der Raumordnung) Regionalstrategie Daseinsvorsorge Ostwürttemberg formulierte als Ergebnis der Diskussionen in verschiedenen Arbeitskreisen Strategieprojektefür die infrastrukturelle Ausstattung und die Grundversorgung der Gesellschaft und für die sich den verändernden Ansprüchen anzupassenden Prozessen.

Veränderungen sind differenziert für jede Kommune zu betrachten. In manchen Gemeindensind deutliche Bevölkerungsrückgänge zu erwarten, für manche gibt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg (StaLa) größere Zuwanderungsraten an, die zu einem lokalen Bevölkerungswachstum führen können. Wie auch immer die Zukunft genau aussieht, der vorliegende Bericht gibt über Trends der kommenden Jahre Aufschluss. Eine maßgebliche Unbekannte liegt in der Entwicklung der Zu- und Abwanderung, deren unsteter Verlauf in den vergangenen Jahren aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung kaum abschätzbar ist.

Bevölkerungsbericht 2014

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