Ostwürttemberg // Naturraum

Die Region Ostwürttemberg zeichnet sich durch eine sehr vielfältige, ab­wechslungs­reiche Natur- und Kulturlandschaft aus. Naturgeogra­phisch gliedert sich Ostwürt­temberg in Landschaftsräume, die Ostwürttemberg von Nordosten nach Südwesten durchziehen: Im Nor­den das Keuper­berg­land, in der Mitte die  Sc­hwa­rzjuraplat­ten des Albvorlandes und die Al­brandhöhen des Brau­nen und Weißen Juras sowie die ausgedehnten Weißjura-Hochflächen der Ostalb mit Al­buch und Härtsfeld, ganz im Süden die Lone-Flächenalb und die Dillinger Donauebene. Die Verschieden­artigkeit dieser Land­schaften machen den besonde­ren Reiz Ostwürttembergs aus.

© Regionalverband Ostwürttemberg

Der Schwäbisch-Fränkische Wald im Nordwesten und die waldrei­chen Ell­wanger Berge im Nordosten der Region decken sich weit­gehend mit dem Gebiet des Keuperberglandes. Die Landschaft ist hier gekenn­zeichnet durch ein vielgestaltiges Relief mit großen Waldgebie­ten im Wechsel mit Wiesenhängen auf Knollenmergel und engen Wiesentä­lern. Gegliedert wird die Landschaft durch eine Fülle von teilweise tief eingeschnittenen Wasserläufen.

Die leicht bewegte Landschaft des Albvorlandes ist mit seinen domi­nierenden Städten Schwäbisch Gmünd, Aalen und Bopfingen und seiner relativ hohen Bevölkerungsdichte die wirtschaftliche Kern­zone der Region in West-Ost-Richtung. Der Wald ist in diesem Gebiet zugun­sten land­wirtschaftlicher Flächen weitgehend zurückgedrängt. Das Land­schaftsbild wird von großen und stark verdichteten Siedlun­gen, Obstbäumen, Wiesen und Feldern, hier und da unterbrochen von kleineren Waldbeständen, geprägt. Gegliedert wird das Albvorland durch eine Anzahl von Flüssen wie der Rems, der Lein, dem Kocher, der Jagst, der Eger und einer Vielzahl kleinerer Wasserläufe.

An das Albvorland schließt sich im Süden die Schwäbische Alb an, die sich mit ihrem fast mauerartigen Steilanstieg vom Südwesten quer durch die Region bis zum Rieskrater im Nordosten hinzieht. Die Ostalb ist relativ stark bewaldet. Am gesamten Albtrauf und verein­zelt im westlichen Teil der Albhochfläche findet man naturnahe Kalkbu­chenwäl­der, auf den Hochflächen dominieren meist Fichten­wälder.

Die Albhochfläche mit Albuch und Härtsfeld ist völlig verkarstet. Mit seinen weitflächigen Nadel-, aber auch Buchenwäldern ist der Al­buch das größte geschlossene Waldgebiet der Schwäbischen Alb. Auf dem Härtsfeld dagegen dominieren weite, ebene landwirt­schaft­lich ge­nutzte Flächen, umgeben von einem großflächigen Waldkranz. Eine Besonderheit der Hochflächen der Schwäbischen Alb sind die land­schaftsprägenden Wacholderheiden und Trocken­täler mit ihrer typi­schen Vegetation.

Südlich an den Naturraum Albuch und Härtsfeld grenzt die Lone-Flächenalb an. Dabei handelt es sich um eine größtenteils offene, leicht wellige Hochfläche mit weichen Landschaftsformen, die durch die tiefen Einschnitte der Lone und Brenz gegliedert wird. Entlang dieser beiden Taleinschnitte verlaufen die wenigen Waldflächen des sonst von Acker- und Grünlandnutzung geprägten Naturraums. Im Bereich der Massenkalke treten an den Talhängen verstärkt felsige Steilhänge und Höhlen auf.

Ganz im Süden der Region Ostwürttemberg erstreckt sich das Donauried. In dem breiten und offenen Donautal befinden sich zahlreiche Baggerseen und Riedflächen. Der Teil des Donaurieds, der sich in der Region Ostwürttemberg befindet, wird vorrangig landwirtschaftlich genutzt, ansonsten sind Kiesabbau, Energieerzeugung und Trinkwassergewinnung von hoher Bedeutung. Besonders die Baggerseen und Riedflächen werden von Erholungssuchenden genutzt.

Die interessante, abwechslungsreiche Landschaft Ostwürttem­bergs mit ihren mächtigen Bergrücken, abgeschiedenen Tälern, ausgedehn­ten Laub- und Nadelwäldern, Wacholderheiden und einer Vielzahl von Gewässern und Seen bietet im Sommer und auch im Winter vielfälti­ge Erholungsmöglichkeiten für die hiesige Bevölkerung, aber auch für zahlreiche Gäste.

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Genehmigung: 31.03.2017 (rechtskräftig ab dem 28.07.2017)

Unterlagen der Regionalplanänderung zur öffentlichen Einsicht