Ostwürttemberg // Bevölkerung

Zum 4. Quartal 2015 lebten in Ostwürttemberg 443.177 Menschen auf einer Fläche von 2.138,7 qkm; dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von derzeit 4,01 % des Landes Baden-Württemberg auf 5,98% der Landesfläche.

Die aktuelle Einwohnerzahl, Bevölkerungsdichte und die Einwohnerentwicklung zählen zu den wichtigsten kommunal- und regionalpolitischen Entscheidungsgrundlagen. Eine Vielzahl von sozialen, gesellschaftlichen, umwelt-, wirtschafts- und arbeitsmarktrelevanten Fragen werden durch diese Indikatoren beeinflusst.

Region in Zahlen

Bevölkerungsdichte

Die regionale Bevölkerungsdichte liegt bei knapp 207 Einwohner pro qkm, wobei abseits der Kernbevölkerung zum Teil Dichtewerte unter 100 Einwohnern pro qkm erreicht werden. Ostwürttemberg liegt somit unter dem Landesdurchschnitt von 305 Einwohner pro qkm.

Starke Mittelstädte und ländlich geprägte Gemeinden

Die Mittelzentren Stadt Aalen, Stadt Schwäbisch Gmünd und Stadt Heidenheim mit Einwohnerzahlen über/um 50.000 sind altindustrialisierte Mittelstädte. Neben dem vierten Mittelzentrum der Region, der Stadt Ellwangen ist die Stadt Giengen die fünfte große Kreisstadt der Region. In diesen 5 Städten leben rund 50% der Regionsbevölkerung.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahlen in der Region Ostwürttemberg von 1981 – bis heute weist drei unterschiedliche Entwicklungsabschnitte auf:

Der Zeitraum 1981 bis 1986 ist durch stagnierende Einwohnerzahlen, im Mittelbereich Heidenheim sogar durch leicht zurückgehende Einwohnerzahlen gekennzeichnet. Die Differenz von natürlichem Bevölkerungswachstum zu räumlicher Bevölkerungsbewegung ist annähernd ausgeglichen.

Ab 1987 bis etwa 1991 steigen in allen Mittelbereichen die Einwohnerzahlen deutlich an. Im Mittelbereich Schwäbisch Gmünd ist die Bevölkerungszunahme etwas stärker als in den übrigen Mittelbereichen. Diese Entwicklung ist fast ausschließlich auf eine gesteigerte positive Wanderungsbilanz durch Zuwanderer (Aus- und Übersiedler) zurückzuführen.

Ab dem Jahr 1992 ist ein deutlicher Rückgang des Bevölkerungswachstums in der Region und in allen vier Mittelbereichen zu verzeichnen. Die Zuwanderungen nahmen in allen Mittelbereichen annähernd gleichmäßig ab. In den kommenden Jahren wird, dem bundes-deutschen Trend folgend, ein Bevölkerungsrückgang erwartet.

Im Laufe des Jahres 2003 wurde die höchste Einwohnerzahl von 453.840 in Ostwürttemberg erreicht. Seit diesem Zeitpunkt hat die Region jährlich einen Bevölkerungsverlust zu verzeichnen.

News

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Verbandsversammlung am 21.07.2017

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