Überblick

Leben und wohnen in Ostwürttemberg - eine Region zum Wohlfühlen und Arbeiten - mitten in Süddeutschland, zentral in Europa.

Ostwürttemberg, der "Raum der Talente und Patente" ist eine weltoffene Region. Ihre 53 Städte und Gemeinden, die alle modernen Dienstleistungseinrichtungen für die 450.000 Einwohner bieten, prägen die Lebensqualität in Ostwürttemberg ebenso wie die mittelständischen Handwerks- und Industriebetriebe, darunter viele Unternehmen von Weltruf. Die bestens erschlossene Lage zentral in Europa schafft Bindungen und Verbindungen zugleich. Sie bietet alle Voraussetzungen für eine gute Entfaltung.  Autobahn und Bundesstraßen, Schienenwege und Regionalflugplätze gewähren nach allen Seiten Kontakt und lassen aus vielen Richtungen Impulse empfangen.

Zentral in Europa

Überblick

Ostwürttemberg ist Lebensraum, Umwelt und Heimat in gleichem Maße. Jedes der Landschaftsbilder unseres Raumes hat seine besondere Bedeutung für die jahrhundertealte Kultur-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte.

Die Aufgabe, wirtschaftliche Grundlagen zu stärken und Perspektiven für den Wohnungsbau zu entwickeln, muss ihre Ergänzung darin finden, das Gesamtbild der Region zu erhalten. Dazu zählt die Schönheit und Vielfalt der Natur, die es nachhaltig zu bewahren und weiterzuentwickeln gilt.

Der Regionalplan schafft mit umfangreichen Ausweisungen verträgliche Übergänge zwischen den dichter besiedelten Räumen, insbesondere entlang der Entwicklungsachsen, und der freien Landschaft, um die gewachsene Kulturlandschaft mit ihren prägenden Elementen sichtbar und erlebbar zu erhalten.

Größere Gebiete entlang der Entwicklungsachsen sind als regionale Grünzüge geschützt. In ihnen werden die Siedlungsbereiche durch ökologisch wirksame Freiräume gegliedert, die als Ausgleichsflächen der Beeinträchtigung des Bodens, des Wassers, der Luft und der Tier- und Pflanzenwelt entgegenwirken sollen. Sie sind daher von einer weiteren Siedlungs- und Gewerbeentwicklung freizuhalten.

Die landschaftlichen Besonderheiten sind ein nachhaltiger Reichtum der Region Ostwürttemberg:

Das Keuperbergland im Norden ist geprägt durch ausgedehnte Nadelwälder und Wiesen, durch zahlreiche Wasserläufe und durch kleine Dörfer. Das flächenhafte Albvorland mit den Flüssen Rems, Kocher, Lein und Jagst leitet über zum Albrand. Von Südwesten nach Nordosten durchzieht die bis 300 m hohe Jurastufe die Region. Die Hochflächen der Ostalb mit dem Albuch und dem Härtsfeld neigen sich nach Südosten zur Donauniederung hin. Von Nord nach Süd und von West nach Ost durchziehen Ostwürttemberg zwei Entwicklungsachsen entlang der Täler von Rems sowie von Jagst, Kocher und Brenz. Sie sind besonders gut durch Straße, Schiene und Versorgungsleitungen erschlossen. Hier konzentriert sich der Austausch von Gütern und Dienstleistungen. Entlang dieses Achsenkreuzes befinden sich 90 % aller industriell-gewerblichen Arbeitsplätze und wohnen 65 % der Regionsbevölkerung.

Durch den Regionalplan soll die weitere Entwicklung entlang dieser Achsen gegliedert und gebündelt werden, um eine Zersiedlung der Landschaft zu vermeiden und verbleibende Freiräume zu schützen. Die Mittelzentren und leistungsstarke Unterzentren sind als  weiter auszubauende Siedlungs- und Versorgungsschwerpunkte im Regionalplan ausgewiesen. Darüber hinaus versorgen die vier Mittelzentren Aalen, Schwäbisch Gmünd, Ellwangen und Heidenheim in gegenseitiger Abstimmung und Ergänzung die Regionsbevölkerung mit hochqualifizierten Dienstleistungen und Einrichtungen oberzentraler Qualität. Sehr ausgewogen ist dies im Einzelhandel, im Gesundheitswesen und im Bildungsbereich verwirklicht.